21. Mai 2010 - 19:30 Uhr
Pfalzner Crosslauf - Issinger Weiher
Der Marathon mit
seiner gewaltigen Vorbereitungsphase ist Geschichte. Für mich beginnt eine neue
Zeit, jetzt geht’s wieder bergauf.
Klar handelt es
sich bei beiden Sportarten ums Laufen, nur - dass eines mit dem anderen recht
wenig zu tun hat.
Ein Marathon ist
als Sportereignis für einen 43igjährigen mit nur wenig Dingen vergleichbar, denn
die Vorbereitungszeit ist nicht nur weit intensiver, sondern MUSS auf den Punkt
genau hinbekommen werden, man muss also echt seeeehr konsequent sein, wenn man
einen Marathon in einer guten Zeit schaffen will. Das Training ist für einen
Marathon natürlich auch weit umfangreicher – die Belohnung aber echt gewaltig.
Ich bleibe zwar bei
meinen gesetzten Zielen, heuer alle Zeiten um 3 Minuten zu verbessern, aber mein
über dem stehenden Ziel ist Ende Oktober – Anfang November einen Marathon
unter 3 Stunden!!!
Das will ich schaffen. 3 Monate Vorbereitungszeit reichen mir, also kann ich
mich bis Ende Juli auch auf den Berglauf freuen. Natürlich schaut mein Training
nach gemachter Erfahrung total anders aus – nicht so sensationell, etwas nieder
zu schreiben, aber einmal pro Woche darfs schon mal Vollgas sein - das passt in
mein Aufbauprogramm.
14 Tage nach dem
Marathon gab ich absolute Ruhe, eine Woche hatte ich mittelschweren Muskelkater.
3 Stunden fast 14 km/h auf der Strasse hinterlässt in den Waden auch beim
trainiertesten Läufer Spuren, passt aber, gut so!
Doch nun zum Pfalzner Cross:
Diesen Lauf nehme ich sehr locker. Als Start in den
Berglauf passt er perfekt in mein Programm. Hab keine Ahnung was mich erwartet,
aber oft ist sowas besonders nett. Also schaun wir mal.
DAS
RENNEN: Laufzeit: 53:50
Traf eine Menge alter Kumpels - das erste Kräftemessen nach dem Winter.
Unterschätzte aber die Strecke, denn ich dachte mir nichts bei den 270
Höhenmeter, die es zu bewältigen gab. NUR ....., diese befinden sich gänzlich am
Anfang der Strecke (ca. 2x 1 km zügig berghoch) und dies unterschätzte ich. Fing
mir also zu schnell an, blieb aber dann doch deutlich unter meiner Referenzzeit
von 55 Minuten und lief das Rennen mit 159 Durchschnittspuls. Vor einem Jahr
wäre dies noch undenkbar gewesen. Lies ein paar Kollegen, welche mir bei solchen
Läufen im letzten Jahr noch Paroli boten hinter mir, was mich freute.
FAZIT: Man sollte Laufstrecken vorher besichtigen / interessanter Lauf -
empfehlenswert.
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